Mi Papá

Mein Papa
Mein Vater ist ein sehr kluger Mann und ich liebe ihn über alles, doch seit der Krankheit meiner Mutter hat er sich sehr verändert. Ich verstehe das und niemand leidet mehr als er, aber es tut mir sehr weh ihn so zu sehen und zu erleben. Er glaubt nicht mehr an Gott, weil er denkt das Gott für all das leid und den Schmerz auf dieser Welt verantwortlich ist. Ich weiß nicht was ich darüber denken soll. Ich glaube noch immer an Gott, ich bete jeden Abend für meine Mutter. Ich weiß nicht mehr was ich denken soll, alles ist durcheinander und ich wünschte so sehr das alles wieder sein kann wie es mal war.
Ich wünsche mir so sehr meinen Daddy zurück wie er war. Ich wünschte so sehr ich könnte ihm all seinen Schmerz und die Angst abnehmen, ich würde ihm so gerne helfen, meine Mama gesund machen für ihn. Ich wünschte so sehr das er mich verstehen könnte. Er denkt das wir ihn alleine lassen und irgendwo hat er damit Recht und das tut mir weh. Ich wäre so gerne öfter da für ihn, würde so gerne die Kraft haben jeden Tag da zu sein, aber ich habe diese Kraft nicht. Ich habe Angst, verstecke mich vor meinen Gefühlen und lasse ihn allein. Ich müsste für ihn da sein, ihm helfen, ihm soviel abnehmen wie es nur geht. Ich weiß das er alles für uns getan hat und jetzt wo er uns braucht sind wir nicht da..
31.01.2010
Mein Leben nimmt eine Wendung. Mein Papa interessiert sich wieder viiiiiel mehr für mein Leben das finde ich total schön. Hoffentlich fahren wir bald wieder zusammen zum Pferd so wie früher. Wir telefonieren auch wieder öfter und reden dann ganz lange. Mein Papa hat sich sehr verändert, aber diesmal zum positiven. Ich weiß das es verdammt schwer für ihn ist alles und ich wünschte ich könnte ihm das abnehmen, aber ich kann es nicht so sehr ich es mir auch wünsche..
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